Donnerstag, 5. Juli 2018

Pflichtenheft vs Jobstories

Manch BWLer oder sonst wer, der sich nach einem gescheitertem Software Projekt zum nachträglichen Fachmann ausruft, fordert vehement ein Pflichtenheft zu sehen. .... um es den Programmierern mal so richtig unter die Nase halten zu können.

Aber wäre ein Pflichtenheft wirklich schlau gewesen? Wäre man überhaupt fähig gewesen, dieses so zu formulieren, dass das Produkt beschrieben wird, welches man beschreiben wollte? Wird man überhaupt noch vom Knowhow der Programmierer und Softwarefachleuteprofitieren?

Ich plädiere eher dazu, im ersten Schritt nur die Intention der Software zu beschreiben, evtl zusätzlich mit Grafiken zu strukturieren. Das sollte möglichst leicht verständlich geschehen. Softwareteams sind keine Akademiker und deren Englisch ist auch eher ein Programmiererenglisch den BWL Englisch.

Im nächsten Schritt würde ich über eventuell sinvolle MVP Schritte nachdenken und ausführlich mit den Programmierern und ggf auch späteren Anwendern besprechen: die Suche nach dem Kern minimaler Funktionalität um danach die Weiterentwicklung anhand Nutzererfahrungen die Grundidee ggf. Iterativ zu justieren. Nach dieser Diskussion würde ich die Programmierer Agentur das in Userstories oder Jobstorys (jtbd) dokumentieren lassen. Diese sind dann eine bessere Vertragsgrundlage (immer in Verbindung mit der Beschreibung des Gesamtziels, um zu dokumentieren, welchen Leistungsanforderungen das programmierte Werk später standhalten muss) statt eines Pflichtenheftes.

Die Planungs- und Vertragsphase würde ich nach Unterzeichnung der formulierten Jobstories um die Erstellung von Wireframes erweitern. Diese geben die Chance zu überprüfen, ob alle beteiligten auch das gleiche Verständnis der geschriebenen Worte haben. Zudem zeigen sich hier erste Justierungsmöglichkeiten, da man auch die Bedienungsebene im Fokus hat.

Auch diese Wireframes würde ich abzeichnen und ggf Anpassungen in den Jobstories gegenlesen und abzeichnen lassen.

Jetzt erst würde ich sowohl als Peogrammierer Agentur als auch als Kunde den verbindlichen Vertrag fur Softwareerstellung aushandeln und unterschreiben.

Bezahlen Sie der Agentur lieber den Stundensatz für diese Planungsphase als selbst mit grossem Zeitaufwand oder gar nebenbei ein gutes Pflichtenheft oder eines aus lauter Träumen und ungaren Ideen zusammenzuschustern.

Die Planungsphase wird auch bei höheren Stundensätzen der externen Programmierer in der Summe günstiger und das Risiko von Missinterpretationen,  unvollständigem Wissen über Optionen der Softwareentwickler und ausufernden Entwicklerkosten wird minimiert.

Ein Ausschreibung ersetzt diesen Prozess übrigens nicht und spart nur Geld an der falschen Stelle. ...

Alternative zum Pflichtenheft.
App Programmierer finden
Software Planung und Vertrag erstellen.
Meine Erfahrung basiert auf diversen Projekten sowohl auf Deiten der Entwickler als auch als Kunde und Berater des Kunden.

Dieser Beitrag ist eher als Diskussionsgrundlage zu verstehen und geht beim Pflichtenheft von der Erfahrung aus, dass diese oft ambitioniert aber recht realitätsfremd erstellt werden und zu Streit führen, wenn man der Kunde Streit sucht (um die Rechnung zu drücken) und die Programmierer dazu verleiten, billigste Lösungen zu suchen, um den meist unrealistischen Kostenrahmen einhalten zu können. Daher hatte oben auch geschrieben, dass man als Kunde auch über Einsatzgebiet und Anforderungen an Lasten sprechen sollte. Auch über MVP und Entwicklungsstrategie sollte gesprochen werden und vertraglich eine Notiz hinterlegt werden. Etc pp ;)

Jobstories und Wireframes statt Pflichtenheft (eventuell eine zu steile These?)


Dienstag, 11. Juli 2017

ASO: App Store Optimization / App Search Optimization

  • Warum ist App Store Optimierung wichtig? 
  • Was ist ASO?

Deine App soll doch gefunden und heruntergeladen werden, oder?   Dafür muß diese aber auch im App Store gefunden werden.   Da kann man mit Logo, den initialen Aufrufaktivitäten, Bildern, Beschreibung und eben ASO selbst eine Menge beeinflussen, um besser angezeigt zu werden.  Man kann natürlich auch gute Positionen kaufen.  Doch das kann sehr teuer werden und ASO ist flankierend auf jeden Fall sinnvoll.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Pomodore

App Konzept Ideen finden und strukturieren. Probiert mal das Pomodore Konzept.

Cordova App geeignet?

Wann reicht es, eine Cordova App zu verwenden? Wann ist Cordova ausreichend, um seine App Konzeption billiger programmieren zu lassen?

Dienstag, 4. Juli 2017

Bilder teilen

So viele Apps um Bilder zu teilen. Manch einer kann sich nicht mehr vorstellen, dass Whatsapp nur eine von vielen Möglichkeiten ist, Bilder zu teilen.  (Es gibt aber den WhatsApp Button inzwischen, der Website Empfehlungen Teilen möglich macht:  das ist für Shop-Betreiber und sonstiges E-Commerce sicherlich eine sinnvolle Funktion, weil zielgenauer als Facebook Teilen etc Buttons)

Und für das Marketing von Websites und Shops ist das Thema auch wichtig, weshalb Ihr hier weiterlesen solltet.

Freitag, 30. Juni 2017

Kultur App

Braucht es eine Kultur App, um Leute vom Smartphone zurück in die reale Kulturwelt zu bringen?  ....  ode ist eine Kulturapp ein interessantes Marketing Instrument?  ... nicht nur für "Kulturinstitutionen"?

Mittwoch, 28. Juni 2017

Die Welt jenseits Youtube: für App Werbung durchaus relevant.

App Werbung kann auch auf Youtube stattfinden. Genauso Webshop-Werbung etc.  Aber wer seine App oder seinen Shop weltweit bewerben möchte, sollte nicht nur dieses in Deutschland so erfolgreiche Videoportal im Blick haben. In vielen anderen Ländern findet die Internetnutzung auch über andere Portale statt.

Sonntag, 25. Juni 2017

Lieber die Taube in der Hand als den Spatz auf dem Dach

... so zumindest scheinen viele App Konzepter die Idee der MVP zu definieren.
Spätestens im Entwicklungsprozess entwickelt es sich so, dass immer wieder Zusatzwünsche in die MWP integriert werden sollen. 

Aber ist das sinnvoll?   Aus dem Spatz in der Hand wird häufig die Taube, die man gleich zu Anfang will.